Mongofünf

Das letzte Bisschen Heilanstalt

Stil: Alternative
Labelkontakt: www.tiefdruck-musik.de
Bandkontakt: www.mongofuenf.de

MONGOFÜNF sind alles, nur nicht konventionell. Das fällt schon beim exzentrischen Coverbild auf und bestätigt sich noch mal bei den extrem seltsamen Songtiteln. So haut der Opener schon kräftig in die Fresse. Dicke Gitarrenwände, manisch-verrückter Gesang (vom tiefsten Gebrülle zu schrill-schiefen hohen Gesangstönen ist alles vertreten) und heftig derbe Rhythmen geben hier den Ton an. Teilweise klingen MONGOFÜNF so schräg, das man meinen mag der Wahnsinn höchstpersönlich würde streckenweise mit von der Partie sein. Das tut dem Mosh – und Bangfaktor aber keinen Abbruch. Dieser ist jederzeit vertreten, hier und da kommt sogar ein angenehmer Tanzfaktor dazu. Problem ist nur, dass die Abmischung fast schon zu fett ist. So tritt der Gesang von Herrn Sattler stellenweise leider viel zu weit in den Hintergrund. Da kann der Gute mit noch so viel Power ins Mikro brüllen, die Wand aus zwei Elektrogitarren, einer Elektrobassgitarre und dem aggressiven Schlagzeug ist nahezu undurchdringbar. Natürlich erfinden MONGOFÜNF das Rad nicht neu, ihr Beitrag ist aber erfreulich erfrischend und weiss zu gefallen. Für ein Debüt ist „Das letzte Bisschen Heilanstalt“ also mehr als gelungen.


Wertung: 7 von 10

M E N S C H E N F E I N D